Flexibilität, das Motto der neuen Arbeitswelt! Auch wir fordern Abwechslung- das ständig "Neue" ist uns herzlich willkommen! Der Markt orientiert sich an Begriffen wie "Patchworking, Jobhopping und Ortspolygamie".
Die Welt der Wirtschaft findet immer wieder Nischen für neue Arbeit; Studiengänge wachsen wie Pilze aus dem Boden. "Patchwork"- Biographienwerden die Regel, der geradlinige Lebensweg wird die Ausnahme. Die lebenslange feste Anstellung wird es in Zukunft immer seltener geben. Endlich stehen uns neue Türen offen; wer möchte heutzutage 40 Jahre lang hinter dem selben Schreibtisch hocken? Neue Chancen, neue Freiheit!... Oder der flexible Mensch, heimat- und bodenlos?
Überwiegen die Vorteile oder sind es die Nachteile, wie soziale Unsicherheit, Wurzellosigkeit und Verlust der sozialen Beziehungen, die das Bild der schönen, neuen, und modernen Arbeitswelt ins Schwanken bringen?
Freiheit gewonnen - Sicherheit verloren?
Was wird aus dem Menschenbedürfnis nach Gemeinschaft ? Setzt es nicht der bedingungslos geforderten Flexibilität Grenzen?
In diesem Pavillon solles u.a. um die neue Arbeit, "Ich-AG", "Jobhopping", und die Forderung lebenslanger Weiterbildung gehen.
Mit ExpertInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft wollen wir diese Schwerpunkte an diesem Tag vertiefen und diskutieren.
Experten:
Volker Gräb
Arbeitsamt Kassel
Günther Thoma
Vorsitzender der dt. Aral-Stiftung
Axel Bohmeyer
Mitarbeiter am Nell-Breunig-Institut der Universität Frankfurt
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